BURGK, SCHLOSSKAPELLE
Orgel von 1743
 

Geschichte:
Mit drei Orgelbauer- und zwei Tischlergesellen begann G. Silbermann im Dezember 1742 in Burgk die Arbeit an der Orgel sowie an „Pfarrstuhl und Altar“. Das Instrument  wurde am 14. April 1743 abgenommen und geweiht. Bis ins 20. Jahrhundert sind Reparaturen und die Veränderungen der Temperatur nachweisbar. 1939 erhielt die Orgel anlässlich einer Erneuerung durch die Firma Hermann Eule (Bautzen) eine Pedalkoppel. Weitere Restaurierungen durch die gleiche Firma folgten 1959, 1982 und 2007.

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  DISPOSITION (I/12)

MANUAL
 
PRINCIPAL, 8.Fuß.  
Gedackt, 8.Fuß.  
QVINTADEN, 8.Fuß.  
OCTAVA, 4.Fuß.  
Rohr„Flöthe, 4.Fuß.  
NASAT, 3.Fuß.  
OCTAVA, 2.Fuß.  
QVINTA, 11/2Fuß.  
SUFFLET, 1.Fuß.  
SESQVIALTERA.   (4/5', ab c1 13/5')
MIXTUR, 3.fach.  

PEDAL

SUB-BASS, 16.Fuß.  

NEBENREGISTER

TREMVLANT
Klingel. (gegenwärtig: Pedalkoppel)

Klaviaturumfänge: C, D - c3, Pedal C, D - c1
Stimmtonhöhe: Chorton, gegenwärtig a1: 463 Hz
Stimmungsart: ursprünglich »wohltemperiert«; seit 1982
Silbermann-Sorge-Temperatur, modifiziert.

Quelle 2007: Frank-Harald Greß „Die Orgeln Gottfried Silbermanns“

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