FORCHHEIM
Orgel von 1726


Foto: Michael Lange

Geschichte:
Der Typ kleiner Orgeln mit zwei Manualen ist im Schaffen Gottfried-Silbermanns am häufigsten vertreten. Der Prospektaufbau der 1726 fertiggestellten Orgel in Forchheim und ähnlicher Instrumente ist vermutlich angeregt durch das Meisterstück des Silbermann-Schülers Zacharias Hildebrandt in Langhennersdorf (1722). Wieland Rühle/Moritzburg restaurierte das Werk 2001 und beseitigte frühere Veränderungen mit Ausnahme der Pedalkoppel.

ZURÜCK

 

DISPOSITION (II/20)

HAUPTWERK
 
Principal 8.Fuß    
Rohr=Flöte 8.Fuß    
Qvintadena 8.Fuß    
Octave 4.Fuß    
Spitz=Flöte 4.Fuß    
Qvinta 3.Fuß    
Octave 2.Fuß    
Cornet  3.F.      (ab c1)
Mixtur  4.Fach  

OBERWERK, II. MANUAL

Gedacktes 8.Fuß  
Rohr=Flöte 4.Fuß  
Nassat 3.Fuß  
Octave 2.Fuß  
Tertia.   (13/5’)
Qvinta 1½.Fuß  
Sifflet 1.Fuß  
Zimbeln 2.Fach.  

PEDAL

Principal Baß 16.Fuß  
Octaven Baß 8.Fuß  
Posaunen Baß 16.Fuß  

NEBENREGISTER

Tremulant
Schiebekoppel II/I
(unbeschriftet): Pedalkoppel (seit 1975)
Klengel.


Klaviaturumfänge: Manuale C, D - c3, Pedal C - e1
(Taste C mit pneumatisch gesteuerten Zusatzpfeifen, ohne Koppelmöglichkeit,
Taste Cis ohne Funktion, auf Taste cis1 erklingen die originalen c1-Pfeifen,
Tasten d1-e1 können nur an das Hauptwerk gekoppelt werden)
Stimmtonhöhe: Chorton, gegenwärtig 464,8 Hz/a1
Stimmungsart: seit 2001: »Silbermann-Sorge-Temperatur«.

Quelle 2007: Frank-Harald Greß „Die Orgeln G. Silbermanns“

 LEBEN & WERK  |  ORGELN &  DEREN STANDORTE  |  TASTENINSTRUMENTE