GROßHARTMANNSDORF
Orgel von 1741


Foto: Harry Tietz

Geschichte:
Der Orgelbau, gefördert vom Kirchenpatron Karl Adolph von Carlowitz, wurde in einer neuerrichteten Kirche 1741 vollendet. Ortspfarrer Johann David Hartwig und ein anonymer Autor verfassten Glückwunschgedichte. Reparaturen sind 1780, 1835 und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nachweisbar. Eine grundlegende Sanierung führten 1952 Mitarbeiter der Firma Hermann Eule, Bautzen, aus. Weitere Arbeiten durch die gleiche Firma folgten, zuletzt 1990. Der Originalzustand der Orgel ist ohne wesentliche Veränderungen erhalten.
Aufschlussreich sind Registriervorschläge Gottfried Silbermanns, die in der Abschrift des Schulmeisters und Organisten J. G. Schenke von 1780 überliefert sind.

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  DISPOSITION (II/21)

HAUPTWERK, I. MANUAL

PRINCIPAL. 8.Fuß.  
Rohr„Flöthe.  8.Fuß.  
QVINTADENA. 8.Fuß.  
OCTAVA. 4.Fuß.  
Spitz„Flöthe.  4.Fuß.  
QVINTA. 3.Fuß.  
OCTAVA. 2.Fuß.  
CORNETT.   (3fach, ab c1)
MIXTUR. 4.fach.  

OBERWERK, II. MANUAL

Gedackt. 8.Fuß.  
Rohr„Flöthe 4.Fuß.  
NASAT. 3.Fuß.  
OCTAVA. 2.Fuß.  
Gemshorn. 2.Fuß.  
TERTIA.   (13/5’)
QVINTA. 1½.Fuß.  
SUFFLET. 1.Fuß.  
CIMBEL. 2.fach.  

PEDAL

SUB„BASS. 16.Fuß.  
OCTAV„BASS. 8.Fuß.  
POSAUNEN„BASS 16.Fuß.  

NEBENREGISTER

TREMULANT.
Schiebekoppel II/I
BASS„VENTIL. (Ventilkoppel I/P)
Klingel


Klaviaturumfänge: Manuale C, D - c3, Pedal C, D - c1
Stimmtonhöhe: Chorton, gegenwärtig 466 Hz/a1
Stimmungsart: gegenwärtig gleichstufig

Quelle 2007: Frank-Harald Greß „Die Orgeln Gottfried Silbermanns“

 

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