RINGETHAL
Orgel um 1725?

Foto: Harry Tietz
Geschichte:
Die Herkunft aus Silbermanns Werkstatt ist durch Werkstatt-Stil
(trotz einiger Eigenheiten) und Überlieferung belegt. Die Kleinorgel
stand vermutlich ursprünglich im Rittergut des Kammer- und Bergrates
Hans Christoph von Poigk. 1762 wurde sie wegen kriegerischer
Ereignisse auf einer Empore über dem Altar der Kirche aufgestellt.
1842/43 reparierte Christlieb Ladegast, Gehringswalde, das Werk,
fügte ein Pedal mit Subbass 16’ hinzu, veränderte die
Manualdisposition und wahrscheinlich auch Stimmtontöhe und
Stimmungsart. 1935 entfernten die Gebrüder Jehmlich, Dresden, ein
Holzprinzipal 8’ von Ladegast. 1964/66 erhielt die Orgel durch
Reinhard Schmeisser, Rochlitz, den bisherigen Standort auf der
Westempore. 1995 fand eine Restaurierung durch Firma Eule, Bautzen,
statt.
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DISPOSITION (I/7) MANUAL
(außer Gedackt 8’ geteilte Züge für Baß und Diskant,
Schleifenteilung bei c1/cis1)
| Gedackt |
8F. |
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| Principal |
4F. |
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| Rohr=Flöthe |
4F. |
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| Octava |
2F. |
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| Qvinta |
11/2F. |
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| Sifflet |
1F. |
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PEDAL
NEBENREGISTER
unbeschriftet: Pedalkoppel
Klaviaturumfänge: Manual C, D – c3, Pedal C – c1
Stimmtonhöhe: gegenwärtig 439,2 Hz/a1
Stimmungsart: gegenwärtig gleichstufig Quelle 2007: Frank-Harald Greß „Die Orgeln Gottfried Silbermanns“ |